Public History

Public History

Public History ist ein zentraler Bestandteil meiner wissenschaftlichen Tätigkeit an der Schnittstelle von Afrikanischer Geschichte, Technikgeschichte und Umweltgeschichte. 

Mein Ziel ist es, historische Forschung über den universitären Kontext hinaus einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies erfolgt unter anderem durch Ausstellungen zur Fahrradgeschichte im Rahmen des Projekts Cycling Cities: The African Experience sowie durch Vorträge an Schulen in Deutschland und in Malawi. In diesen Formaten vermittle ich die gesellschaftliche Relevanz vermeintlicher Nischenfächer wie Afrikanische Geschichte und verdeutliche, wie technik- und umwelthistorische Perspektiven dazu beitragen können, aktuelle Herausforderungen – zum Beispiel im Bereich des Klimawandels, der Mobilität oder des Umgangs mit natürlichen Ressourcen – historisch zu kontextualisieren und besser zu verstehen.

Ausstellungen

Ausstellung zu Fahrradgeschichte in Afrika im 20. Jahrhundert im Rahmen des Forschungsverbunds Cycling Cities: The African Experience in Nuku Studios in Tamale, Ghana.

Als Afrikanist und Technikhistoriker mit Schwerpunkt auf globalen Themen untersuche ich Wissenssysteme, materielle Kulturen und technische Praktiken in Ländern des Globalen Südens. Dabei hinterfrage ich etablierte, eurozentrische Narrative der Technik- und Umweltgeschichte.


Ausstellungen sind ein zentrales Medium der Public History, um historische Forschung zugänglich zu machen, neue Perspektiven sichtbar zu machen und gesellschaftliche Dialoge über globale Verflechtungen anzustoßen.


Durch die Verbindung von Forschung, materiellen Objekten und partizipativen Vermittlungsformaten schaffen Ausstellungen Räume, in denen Geschichte nicht nur präsentiert, sondern auch gemeinsam verhandelt wird.

Vorträge und Workshops

Vorträge und Workshops in NGOs, beispielsweise in Malawi, bieten die Gelegenheit, wissenschaftliche Erkenntnisse zur Geschichte Afrikas und zur globalen Technik- und Umweltgeschichte in gesellschaftliche Diskussionen einzubringen und sie mit aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Entwicklungszusammenarbeit und globaler Gerechtigkeit zu verknüpfen. Durch dialogische Formate entstehen Räume für Wissensaustausch, in denen verschiedene Erfahrungen, lokale Perspektiven und akademische Forschung miteinander in Beziehung gesetzt werden.

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